Beginn der "Zwei-plus-Vier-Gespräche" in Bonn
In Bonn beginnen die Verhandlungen der Bundesrepublik und DDR mit Vertretern Frankreichs, Großbritanniens, der USA und der Sowjetunion über die äußeren Aspekte der deutschen Einheit und das Ende der Verantwortung der Vier Mächte für Deutschland insgesamt. Die „Zwei-plus-Vier“-Verhandlungen waren am Rande einer Konferenz der NATO-Staaten mit den Warschauer Pakt-Staaten im Februar 1990 vereinbart worden. Die inneren Aspekte der deutschen Einheit sollten ausschließlich Angelegenheit der Deutschen sein. Der weitergehende sowjetische Vorschlag, zwischen Deutschland und seinen ehemaligen Kriegsgegnern sollte eine "Friedenskonferenz" abgehalten werden, war damit überholt.
