Gespräche am Runden Tisch zwischen SED, Blockparteien und Opposition
Vertreter der SED, der Blockparteien und Massenorganisationen sowie der Opposition kommen am 7. Dezember 1989 zur ersten Sitzung am „Zentralen Runden Tisch“ in Ost-Berlin zusammen. Kirchenvertreter moderieren das Treffen. Alle Beteiligten einigen sich in der ersten Sitzung unter anderem darauf, die Regierung aufzufordern, das in „Amt für Nationale Sicherheit“ umbenannte Ministerium für Staatssicherheit (MfS) aufzulösen. Außerdem sollen eine neue Verfassung und ein neues Wahlgesetz erarbeitet werden. Auch auf regionaler und lokaler Ebene entstehen „Runde Tische“, um auf die akuten Probleme vor Ort zu reagieren. Am 12. März 1990 tagt der „Zentrale Runde Tisch“ zum letzten Mal.
