Chris Gueffroy durch Grenztruppen der DDR getötet
Chris Gueffroy, geboren 1968, versucht in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar 1989 mit einem Freund von Treptow in Ost-Berlin nach Neukölln in West-Berlin zu gelangen. Beide werden vor Überwinden des letzten Grenzzauns von Wachtrupps entdeckt und beschossen. Chris Gueffroy – von 10 Kugeln getroffen – stirbt noch auf dem Grenzstreifen. Gueffroys Freund wird zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, von der Bundesrepublik freigekauft und daraufhin am 7. Oktober 1989 abgeschoben.
Gueffroy war der letzte Flüchtling vor dem Ende der DDR, der durch Waffengewalt an der Berliner Mauer ums Leben kam. Insgesamt starben 136 Menschen (Kenntnisstand: August 2008) bei dem Versuch, die Mauer in Berlin zu überwinden.




