DDR-Behörden erteilen 34.900 Ausreisegenehmigungen
Seit der Veröffentlichung der KSZE-Schlussakte 1975 entsteht in der DDR ein anwachsender Druck durch Ausreisewillige. Ausreiseanträge werden durch die DDR-Behörden nur sehr restriktiv erteilt. 1984 werden überraschend 34.982 (1983: 7.729) Ausreiseanträge genehmigt. Die DDR-Führung hofft vergeblich, mit den Genehmigungen Unruhepotential abzubauen.
Immer wieder kommt es auch zu Zwangsausbürgerungen und Abschiebungen aus der DDR. Der Ausbürgerung Wolf Biermanns im November 1976 folgen Proteste von Schriftstellern und anderen Künstlern, Ausbürgerungen und Ausreisen.




