Berlin-Blockade und Einrichtung der Luftbrücke am 26. Juni 1948
Als die Westmächte die „Deutsche Mark“ (West) auch in West-Berlin einführen, blockieren die Sowjets alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin. Auf die Abriegelung West-Berlins durch die Sowjetunion reagiert der amerikanische Militärgouverneur Lucius D. Clay am 26. Juni mit der Einrichtung einer „Luftbrücke“. In 195.000 Flügen der „Rosinenbomber“ werden ungefähr 2,3 Millionen Tonnen Lebensmittel, Kohle und andere lebensnotwendige Versorgungsgüter nach West-Berlin gebracht. An die verunglückten Piloten der Luftbrücke erinnern heute Denkmale vor den Flughäfen Berlin-Tempelhof und Frankfurt.




