Einführung der „Mark der Deutschen Notenbank“ in der Sowjetischen Besatzungszone
Als Reaktion auf die Währungsreform in den Westzonen wurden in der SBZ am 23. Juni 1948 Reichsmarknoten im Wert von maximal 70 Reichsmark umgetauscht, die von den sowjetischen Behörden einfach mit Wertmarken beklebt wurden, wenn der Besitzer der Geldscheine deren rechtmäßige Herkunft nachweisen konnte. Im Volksmund hießen die Geldscheine daher „Klebemark“. Nur diese Reichsmarknoten wurden dann ab 24. Juli 1948 bei der folgenden Währungsreform in die "Deutsche Mark der Deutschen Notenbank" umgetauscht.
