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20 Jahre friedliche Revolution und deutsche Einheit

Münchener Ministerpräsidentenkonferenz

Blick in die Tagung

Die „Münchener Ministerpräsidentenkonferenz“ fand vom 6. bis 8. Juni 1947 statt. Der bayerische Ministerpräsident Hans Ehard lädt seine Kollegen aus allen vier Besatzungszonen ein, „um ein weiteres Abgleiten des deutschen Volkes in ein rettungsloses wirtschaftliches und politisches Chaos zu verhindern".

Amerikaner und Briten stimmen dem Ansinnen Ehards zu, während die Franzosen fordern, dass keine politischen Themen besprochen werden sollen. Die Ministerpräsidenten aus der Sowjetischen Besatzungszone sind von der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland angehalten, „in den Mittelpunkt der Tagesordnung die Schaffung der wirtschaftlichen und politischen Einheit Deutschlands zu stellen". Der so vorprogrammierte Streit um die Tagesordnung der Konferenz führt zur Abreise der ostdeutschen Ministerpräsidenten, noch bevor die Konferenz beginnt. Die Ministerpräsidenten der drei westlichen Besatzungszonen setzen ihre Verhandlungen fort. Das Scheitern der Konferenz hinsichtlich der politischen Einheit Deutschlands verdeutlicht den weiteren Fortgang der Teilung.

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