Gründung der Deutschen Wirtschaftskommission in der sowjetischen Besatzungszone
Am 4. Juni 1947 wird durch die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) die Deutsche Wirtschaftskommission in der Sowjetischen Besatzungszone gegründet, um die bisher einzeln verwalteten Bereiche Industrie, Verkehr, Handel und Versorgung, Energie und Landwirtschaft zentral verwalten zu können. Außerdem soll so die Lieferung der Reparationen sichergestellt werden. 1948 wird ein Sekretariat eingerichtet und von der SMAD die Erlaubnis erteilt, Verordnungen herauszugeben. Damit erhält die Wirtschaftskommission regierungsähnlichen Charakter. Die Wirtschaftskommission besteht bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik und geht dann in der provisorischen Regierung unter Ministerpräsident Otto Grotewohl auf.




