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20 Jahre friedliche Revolution und deutsche Einheit

Festveranstaltung

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen beim Richtfest des Gemeinschaftsklärwerks Bitterfeld-Wolfen

Anfang
07.07.2010 16:30 Uhr
Veranstaltungsort
Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen, Salegaser Chaussee 2, 06803 Bitterfeld-Wolfen

Unternehmen für innovative Umwelt- und Energietechnologien sind in Ostdeutschland überdurchschnittlich stark verbreitet. Sie erzeugen ökologische und wirtschaftliche Wertschöpfung und schaffen Arbeitsplätze. Am Richtfest zur Erweiterung des Gemeinschaftsklärwerks Bitterfeld-Wolfen wird Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen teilnehmen. Für die neue Anlage wurden 3,8 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums zur Verfügung gestellt.

Die neuen Länder haben sich zu Vorreitern auf dem Gebiet der Umwelttechnik entwickelt. Die Regionen um Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt), Freiberg (Sachsen) und Frankfurt/Oder (Brandenburg) sind als Solarstandorte fest etabliert. Neben den erneuerbaren Energien stehen Informations- und Kommunikationstechnologien, die Nanotechnologie und optische Technologien exemplarisch für die wirtschaftlichen Chancen und Perspektiven Ostdeutschlands in den hoch innovativen Bereichen. Auch die Kohle-Kraftwerkstechnik gehört zu den modernsten weltweit. Die Chemieregion Halle-Leipzig-Bitterfeld wurde in den neunziger Jahren zu einem Referenzstandort modernster Umwelttechnologien.

Auch das Bundesumweltministerium hat dazu einen Beitrag geleistet und allein in der Zeit von 1990 bis 1994 im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms Demonstrationsvorhaben zur Verminderung der Umweltbelastung gefördert. Für 63 Projekte wurden umgerechnet rund 250 Millionen Euro bereitgestellt. Eines der Projekte war das Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen.


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