Errichtung der Bizone als wirtschaftlicher Zusammenschluss der amerikanischen und britischen Besatzungszone
Der Winter 1945/1946 zeitigt eine katastrophale Versorgungslage in Deutschland. Insbesondere die Amerikaner wollen die wirtschaftlichen Probleme schnell lösen. Eine Wende in der amerikanischen Deutschlandpolitik signalisiert die Rede von US-Außenminister Byrnes vor deutschen Politikern am 6. September 1946 in Stuttgart. Byrnes wirbt für Demokratie und freiheitliche Staatsbildung, für deren Entwicklung die USA Unterstützung leisten wollen. Daraufhin schließen Großbritannien und die USA am 2. Dezember 1946 ein Abkommen über den wirtschaftlichen Zusammenschluss ihrer Besatzungszonen. Ein gemeinsames Vorgehen mit Frankreich und SU scheitert im zweiten Halbjahr 1946. Am 25. Juni 1947 nimmt der Wirtschaftsrat der „Bizone“ seine Arbeit auf, die Versorgungslage bessert sich. Die französische Zone tritt erst am 8. April 1949 dem gemeinsamen Wirtschaftsgebiet bei ("Trizone").





